Philatelisten-Verband Nordost e. V.
Philatelie zwischen Ostsee und Erzgebirge
 
 

Aktuelles



Frühjahrsseminar fand viel Zuspruch

Nach zwei Jahren coronabedingter Abstinenz konnte der Philatelisten-Verband Nordost e. V. in diesem Jahr seine Tradition der philatelistischen Frühjahrsseminare endlich wieder fortsetzen. Der Zuspruch war bemerkenswert. Zum Anmeldeschluss hatten rund 40 Sammlerfreunde (und ein Dackel) ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet. Im Depot des Museums für Kommunikation Berlin wurden sie herzlich vom Abteilungsleiter Sammlungen, Dr. Veit Didczuneit, begrüßt.

Vier Vorträge zum Thema „Klassische und moderne Privatpost“ standen auf dem Programmzettel des Tages. Zum Auftakt präsentierte Sammlerfreund Detlef Enke einen kurzen Abriss zur klassischen und modernen Privatpost und widmete sich dann - zurückgreifend auf vielseitige eigene Erfahrungen - der Frage: „Wie erstelle ich einen Katalog zur modernen Privatpost“. Dr. Ulrich Pofahl legte anschließend - bezugnehmend auf die Entwicklung der privaten Postdienste im Bereich Uckermark, Barnim und Vorpommern - die Spezifika des Privatpostsammelns dar und zeigte anhand einer Fülle von Beispielen „Chancen, Schätze, Risiken“ des Sammelgebietes. Harald Menzel aus Torgau vermittelte interessante Einblicke in den Herstellungsprozeß von Briefmarken bei der Citypost Torgau, bevor Chris Rappaport im vierten Beitrag des Tages die ARGE „Merkur“ und aktuelle Forschungsvorhaben hinsichtlich der klassischen Privatpost in Deutschland vorstellte.

Die zwischenzeitliche Mittagspause bot nicht nur Gelegenheit, sich bei einem kleinen Imbiss zu stärken, sondern auch Zeit, wieder einmal das mitunter lange vermisste Gespräch unter Gleichgesinnten zu führen.

Herzlichen Dank dem MfK Berlin und seinen Mitarbeitern

Das Seminar ging mit einem hochinteressanten Beitrag zur "Hamburger Straßenbahn und Feldpost", vorgetragen von Herr Kahlbom, Mitarbeiter im Bereich Sammlungen, und einem von vielen Teilnehmern genutzten Besuch der Feldpost- und Stempelsammlung im Depot zu Ende.

Begleitend zum Seminar hat der PhVNO einen Sonderbeleg aufgelegt. Interessenten finden ihn auf unserer Angebotseite.

Fotos: K. Schult

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100 Jahre St. Franziskus in Staaken

Die „Jugendgruppe“ des Briefmarkensammler-Klubs Spandau und die katholische Kirchengemeinde feiern am 15. Mai 2022 den 100. Geburtstag der Gemeinde „St. Franziskus in Staaken“. Die Veranstaltung findet von 10 bis 16 Uhr auf dem ehemaligen Mauergrundstück der St. Franziskus-Kirche am Finkenkruger Weg 27-29, 13591 Berlin-Staaken, statt.

Die Kirchengemeinde beginnt um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst und anschließendem Rahmenprogramm. Die Briefmarken-Jugendgruppe hält eine Muschel mit mehr als 50.000 Briefmarken und ein Quiz für die kleinen Besucher bereit. Auch für die „großen“ Besucher bietet unser Stand viel Wissenswertes rund um das Thema Briefmarken, sowie eine Foto-Ausstellung über die Geschichte der Kirchengemeinde St. Franziskus in den letzten 100 Jahren.

Das Event-Team Philatelie der Deutschen Post wird mit einem Sonderstempel und Briefmarken von 10 – 16 Uhr vor Ort sein. Die Jugendgruppe wird zwei Briefmarken Individuell und Umschläge bereithalten.

Nähere Informationen bei Manfred Baltuttis, Fahrlander Weg 65, 13591 Berlin-Staaken oder E-Mail: m.baltuttis[at]@dphj-berlin-brandenburg.de

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Wir trauern um Harald Winkler (1927-2022)

Am 28. März erreichte uns aus Brandenburg an der Havel die traurige Nachricht, dass Harald Winkler, langjähriges Ehrenmitglied unseres Verbandes, im Alter von 94 Jahren verstorben ist.

Mit dem Tod von Harald Winkler verliert der Philatelisten-Verband Nordost e.V. einen Sammlerfreund, der über viele Jahrzehnte die Entwicklung der organisierten Philatelie in der Region Berlin-Brandenburg mitbestimmt und gefördert hat.

Erste Spuren seines philatelistischen Mitwirkens in der organisierten Philatelie finden wir bereits in den 1960er Jahren, als Harald Winkler in seiner Heimatstadt Brandenburg und bald auch im Bezirk Potsdam aktiv Anteil an der Gestaltung einer abwechslungsreichen Jugendarbeit nimmt. Seine Verdienste führen ihn 1970 in den Bezirksvorstand Potsdam. Gut zwei Jahrzehnte wird er nun den Bezirksfachausschuss Jugend des Bezirkes leiten, sich an der Ausrichtung von Ausstellungen beteiligen, als Aussteller und Juror arbeiten. Bereits in diesen Jahren gilt sein besonderes Interesse der Postgeschichte Brandenburgs, der er bis ins hohe Alter viel Aufmerksamkeit und manche Publikation widmen wird. Dabei ist es ihm stets ein besonderes Anliegen, die Ergebnisse seiner Sammlungs- und Forschungstätigkeit einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ausstellungen im Kulturbund und im Heimatmuseum Brandenburg zeugen davon.

1989/90 gehört Harald Winkler zu den Initiatoren und Mitbegründern des Landesverbandes der Philatelisten Brandenburgs e. V. Bereits auf dem ersten Verbandstag 1990 wird er in Potsdam in den Vorstand gewählt. Als Schatzmeister trägt er in den folgenden 15 Jahren nicht nur Verantwortung für eine solide finanzielle Basis der Verbandsarbeit, er gestaltet sie mit Erfahrung, Ideenreichtum und zeitlichem Aufwand auch in allen anderen Bereichen erfolgreich mit. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt bleibt er seinem Verband als Ehrenmitglied weiterhin mit großer Anteilnahme verbunden. Wann immer es ihm seine Zeit und sein Gesundheitszustand erlauben, ist er weiterhin bei philatelistischen Veranstaltungen vor Ort. Er besucht Seminare, Ausstellungen, Verbandstage und die Veranstaltungen zum Tag der Briefmarke – immer ein gern gesehener Gast und willkommener Gesprächspartner. So auch noch 2019 beim ersten gemeinsamen Verbandstag des Philatelisten-Verbandes Nordost e. V. in Königs Wusterhausen.

Für seine Verdienste sind Harald Winkler zahlreiche philatelistische Ehrungen zuteil geworden. Ihn weiterhin als Philatelisten und Freund in Erinnerung zu behalten, ist die letzte Ehre, die wir ihm jetzt noch erweisen können. Dies werden wir voller Dankbarkeit tun.

Dr. Klaus-Dieter Schult
Philatelisten-Verband Nordost e. V.

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Luxemburgische Sondermarke zum 100. Todestag des Hauptmanns von Köpenick

Am 18. März 2022 erschien in Luxemburg eine Sondermarke, mit der an den 100. Todestag von Wilhelm Voigt erinnert wurde. Aller Welt bekannt wurde der Schuster Wilhelm Voigt durch seine spektakuläre Besetzung des Köpenicker Rathauses im Jahre 1906.

Seine letzten Lebensjahre verbrachte der Hauptmann von Köpenick in Luxemburg, wo er am 3. Januar 1922 verstarb. Sein Grab auf dem Cimetière Notre-Dame im Luxemburger Stadtteil Limperstberg zeigt nur eine Pickelhaube und die Aufschrift HAUPTMANN VON KOEPENICK. Eine Zeichnung des Grabes ziert den Umschlag zum Erstausgabetag der Marke.

In Zusammenarbeit mit einem Sammlerfreund aus Luxemburg, dem hier noch einmal herzlich gedankt sei, hat der PhV Nordost einige Belege fertigen lassen, die wir interessierten Sammlerinnen und Sammlern zum Kauf anbieten. Über unsere Fachstelle Belegwesen können Sie auch den FDC und einige Sondermarken beziehen. Unser Angebot finden Sie hier.

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Restart 2022 bei Oldthing

Sicher wird es nicht nur die Berliner Sammlerinnen und Sammler erfreuen, dass ab April wieder der Antikflohmarkt und die Sammlerbörse auf der Trabrennbahn Berlin-Karlshorst ihre Pforten öffnen. Start ist am 3. und 4. April, weiter geht es dann jeweils am ersten Wochenende im Monat.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Partnerseite Oldthing.

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100 Jahre organisierte Philatelie in Cottbus

Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums ihres Vereins hat die Briefmarkensammlergemeinschaft Cottbus einen Sonderumschlag aufgelegt. Im Zudruck zeigt er eine Anzeige aus den 1930er Jahren, in der den Briefmarken-Sammlern zur Förderung ihrer Sammlung der Eintritt in die Briefmarken-Sammler-Vereinigung Cottbus empfohlen wird. Eine Mitgliedschaft im Verein sei „Vorteilhaft für Anfänger und mittlere Sammler“.

Zu seinem Jubiläum hat der Verein eine kleine Werbeschau zusammengestellt, die noch bis Ostern im Stadtmuseum Cottbus zu sehen sein wird.

Der Philatelisten-Verband Nordost e. V. gratuliert den Cottbuser Sammlerfreunden und wünscht weitere erfolgreiche Jahre.

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Neues von der PIN

(FW) Zum 1. März 2022 hat die PIN AG die Wertstufen für ihre Produkte und bestimmte Zusatzleistungen angehoben. Dabei hat sich das Unternehmen, das insbesondere die Briefpost Berliner Behörden, Gerichte, vieler Gewerbetreibender und größerer Unternehmen, aber auch private Post in der Hauptstadt und darüber hinaus zustellt, wie bisher an den Portosätzen der Deutschen Post AG orientiert und bietet ihre Leitungen im Briefversand als „pin MAIL“ mit einem Preisvorteil gegenüber der Mitbewerberin erheblich günstiger an. Dabei deckt sie auch Steuern ab, die die DPAG ihrerseits nicht entrichten muss.

Das Brandenburger Tor, bei vielen Motivsammlern beliebt, auf der Wertstufe für den Kompaktbrief

Mit dem 1. März 2022 (Ersttag) gibt die PIN AG sechs neue Briefmarken in den neuen Wertstufen und mit veränderten Motiven sowie erfrischend neuer Grafik heraus. Formate und Gewichtsklassifizierungen bleiben unverändert. Neben der Marke in der Wertstufe für den Standardbrief (0,84 €) steht eine weitere Marke mit dem gleichen Wert, die an die schon länger geübte Tradition der PIN anknüpft, über den Markenverkauf Spenden für die Kinderkliniken der Berliner Charité zu generieren. Das sind jeweils 2 Cent pro Marke vom Käufer, und weitere 3 Cent, die die PIN aus ihrem Erlös je verkaufter Spendenmarke an die Spendenempfängerin abführt.

Die neue PIN-Briefmarke mit Spendenzuschlag für die Kinderkliniken der Berliner Charité

Wichtig für die Kundschaft ist: Die bisher verwendeten „alten“ Briefmarken-Wertstufen behalten ihre Gültigkeit und können ohne Aufpreis weiter genutzt werden. Ergänzungsmarken gibt es nicht. Höhere Portosätze (z. B. im internationalen Versand) können aus mehreren Marken zusammengesetzt kombiniert werden.

Die weiteren Motive der neuen PIN-Briefmarken

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der PIN AG.

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OSTROPA findet nicht statt

Aller guten Dinge sind drei, so hatten wir vor einigen Monaten beim Neustart der Ostropa noch voller Optimismus geschrieben. Doch leider ist auch auf überlieferte Sprichwörter kein Verlass mehr. Zu unserm großen Bedauern müssen wir heute mitteilen, dass die Ostropa ein drittes Mal – und damit nun für immer – abgesagt werden muss.

Diese Entscheidung zu treffen ist allen Beteiligten, dem BDPh e. V. als Veranstalter, dem Philatelisten-Verband Nordost e. V. als Ausrichter und besonders den Mitgliedern des Organisationsteams, die sich über mehr als drei Jahre mit viel Energie und Einsatzbereitschaft um die Ausstellung bemüht haben, nicht leichtgefallen. Was uns letztlich bewogen hat, diesen schmerzhaften Schritt zu gehen, war vor allem die Erkenntnis, dass mit dem Einmarsch russischer Militärverbände in die Ukraine der unserer Ausstellung zugrunde gelegte Gedanke von einem Europa gleichberechtigter Völker, die freundschaftlich zusammenarbeiten und auftretende Probleme auf friedlichem Wege lösen, nicht mehr glaubhaft zu vermitteln ist. Was wir im Moment erleben, ist ein grundlegender Wandel in den europäischen Beziehungen. Wohin die Entwicklung gehen wird, ist heute nicht zu sagen. Und es ist auch nicht abzusehen, wie sich die organisierte Philatelie innerhalb dieser Wandlungsprozesse künftig positionieren wird. Wir zumindest hoffen darauf, dass die oft genannte „völkerverbindende Kraft“ weiterhin ein allseits anerkannter Grundstein unseres Hobbys bleiben wird.

Als wir 2018 den Entschluss zu einer Osteuropäischen Briefmarkenausstellung fassten, wollten wir damit auch das Vermächtnis des verstorbenen Ehrenpräsidenten des BDPh, Michael Adler, umsetzen, dessen ausdrücklicher Wunsch es war, die OSTROPA als internationale Ausstellung vieler osteuropäischer Staaten zu etablieren. Leider ist uns dies nun nicht mehr möglich, was wir zutiefst bedauern.

Unser Dank gilt allen Sponsoren, den großen Auktionshäusern wie den zahlreichen Sammlerinnen und Sammlern, die uns über die Jahre wohlwollend begleitet haben und bereit waren, unser Anliegen mit Sach- und Geldspenden zu unterstützen.

Unser Dank gilt unseren Partnerverbänden in Osteuropa, die unser Anliegen von Beginn an tatkräftig unterstützt haben. Den ausländischen Kommissaren, die sich im Kontakt mit den Ausstellern ihres Landes und mit Zuarbeiten zum Ausstellungskatalog überaus engagiert in die Vorbereitung der Ausstellung eingebracht haben, sei besonders gedankt.

Dank sagen wir den Vereinen und Arbeitsgemeinschaften, die sich – da sind wir uns sicher – viel dazu beigetragen hätten, Berlin im Sommer 2022 zu einem Festplatz der Philatelie zu machen.

Last but not least bedanken wir uns bei der großen Zahl von Ausstellerinnen und Ausstellern, die sich auch durch die zweimalige, coronabedingte Absage der Ausstellung nicht davon abhalten ließen, mit ihren Exponaten und oft auch persönlich in Berlin dabeizusein. Gern hätten wir Sie im Sommer zur Ostropa 2022 begrüßt.

Wir sind sehr traurig über die leider unumgängliche Entscheidung und hoffen, dass der Krieg in der Ukraine bald ein Ende findet. Unsere Gedanken sind bei unseren Sammlerfreunden in Osteuropa.

Das Organisationskomitee der Ostropa 2022

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OBRIA 2022 - Die größte Briefmarkenausstellung im Osten Deutschlands im Dreiländereck (PL-D-CZ)

Nachdem die Vereinstätigkeit langsam wieder aus der Pandemiestarre erwacht und ein erster Treff mit Vereinsmitgliedern möglich war, hat auch das Organisationskomitee der OBRIA 2022 am 09.02.2022 erneut getagt.

Dabei wurde der Arbeitsstand zur Vorbereitung des Wettbewerbes und zur Gestaltung der Sonderschauen, die verschiedenen Jubiläen gewidmet sein werden, analysiert. Dabei wurde deutlich, dass die einzelnen Aktivitäten zur Abstimmung mit den jeweiligen Partnern der Sonderausstellungen bereits weit vorangeschritten sind. In Vorbereitung sind Beleg und Sonderstempel zur OBRIA sowie 4 Sondermarken zu den einzelnen Jubiläen.

Zur weiteren Vorbereitung der Briefmarken-Wettbewerbsausstellung hat das Organisationskomitee beschlossen, den Philatelisten nicht nur in Deutschland noch mehr Zeit zu geben, um sich zum Wettbewerb anzumelden. Entsprechend haben wir das Ende der Anmeldefrist vom 28. Februar 2022 auf den 31. März 2022 verschoben. Anmeldungen von Exponaten zu den geplanten Sonderausstellungen sind ebenfalls erwünscht.

In den Tagen der Pandemie sind wir Bürger abgehalten worden, zu philatelistischen Veranstaltungen zu verreisen, auch sind viele Aktivitäten abgesagt worden. Wir haben jetzt die Hoffnung, dass zu unserem Ausstellungstermin 01. bis 04. September 2022 wieder gute Reisebedingungen herrschen werden.

Eine Teilnahme am Wettbewerb und ein Besuch der Attraktionen am Rande der Jubiläums-Sonderausstellungen, ergänzt vom Bautzener Altstadtfest, versprechen viele freudige Erlebnisse, die man sich nach der traurigen Pandemiezeit nicht entgehen lassen sollte.

Wir freuden uns auf Ihre Teilnahme an der OBRIA 2022 und werden Sie in Bautzen herzlich willkommen heißen.

Das Organisationskomitee der OBRIA 2022

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OSTROPA 2022 – Vorbereitung läuft auf vollen Touren!

(ksd) Am 10. Januar 2022 tagte das Organisationskomitee im Rahmen eines ZOOM- Meetings mit einer umfangreichen Tagesordnung. Die wichtigste Information vorab: Die Vorbereitungsarbeiten laufen planmäßig auf vollen Touren, die OSTROPA 2022 findet vom 30. Juni bis 3. Juli 2022 im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in der Friedrichstraße – im Herzen Berlins – statt.

Dank vieler Interessenten werden in 1.000 Ausstellungsrahmen mehr als 160 philatelistisch sehr interessante Exponate im Wettbewerb zu sehen sein. Dabei natürlich auch viele Spitzenexponate aus den 11 Teilnehmerländern unserer Ausstellung. Die Exponatgestalter erhalten Anfang Februar ihre verbindliche Zusage. Daneben wird es eine Sonderschau zum Thema „Kriegsende und Neubeginn“ mit interessanten Exponaten besonders zur Berliner Geschichte geben. Auch wer sich für philatelistischen Fachliteratur interessiert wird in Berlin auf seine Kosten kommen. Bislang liegen rund 90 Anmeldungen in der Literaturklasse vor. Dabei sind alle Genre vertreten, sowohl Handbücher, Zeitschriften und neueste Kataloge als auch elektronische Literatur in Form von Websites, E-Books und E-Journalen. Noch bis zum 31.3.2022 können Sie Literatur für die OSTROPA 2022 anmelden.

Eine Reihe bekannter Händler und Auktionatoren werden allen zur Verfügung stehenden Platz in Anspruch nehmen, wobei Briefmarken und Briefe Osteuropas besonders im Focus stehen. Am Sonnabend wird das Auktionshaus Schlegel eine spezielle Sonderauktion Osteuropa im Russischen Haus durchführen. Auch Briefmarken-Neuheiten werden zu erwerben sein. Beispielsweise hat die für die Herstellung der Briefmarken der Russischen Föderation zuständige Organisation MARKA einen größeren Stand angemeldet.

Zahlreiche philatelistischer Arbeitsgemeinschaften werden das Rahmenprogramm der OSTROPA 2022 mit Informationsständen und Vorträgen bereichern. Jahreshauptversammlungen und Treffen sind geplant. Dazu gehört auch ein Osteuropäisches Sammlertreffen, das am Sonnabend (2.7.) im Russischen Haus stattfinden wird.

Lebhaften Zuspruch erhalten die Organisatoren der Ausstellung gegenwärtig nicht nur aus den Reihen der Berufsphilatelisten, von Vereinen und Arbeitsgemeinschaften, sondern auch von vielen Sammlerinnen und Sammlern. Unter ihnen nicht wenige, die das Anliegen der Ausstellung nicht nur mit Worten, sondern auch finanziell unterstützen. Ihnen sei bereits vorab herzlich gedankt. Wenn auch Sie mit einem kleinen oder größeren Geldbetrag zur Finanzierung der Ausstellung beitragen wollen, schauen Sie doch einmal auf die Webseite der Ausstellung. Unter dem Menüpunkt „Sponsoren“ finden Sie weitere Informationen. Gern geben wir Ihnen aber auch persönlich Antwort auf Ihre Fragen zum Sponsoring der OSTROPA 2022. Auf der Webseite können Sie sich in den folgenden Wochen auch über den weiteren Fortschritt der Planungen und konkrete Termine zum Rahmenprogramm informieren.

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Sächsische Landesgartenschau 2022 in Torgau

Vom 23. April bis 9. Oktober 2022 ist die nordsächsische Kreisstadt Torgau Ausrichter der 9. Sächsischen Landesgartenschau. Sie steht unter dem Motto „Natur Mensch Geschichte“. In Vorbereitung dieses Ereignisses hat die Citypost Torgau GmbH eine neue Briefmarke herausgegeben. Das gelungen Motiv der Marke vereint das Logo der Veranstaltung mit dem Bildnis des &bndquo;Laga-Mädchens“ Kira vor dem Panorama des Schlosses Hartenfels an der Elbe in Torgau.

Seit dem 26. Oktober 2021 ist die Marke überall, wo es Briefmarken der Citypost Torgau gibt, zu bekommen. Die Marke hat ein Nennwert von 75 Cent, was dem Porto für einen Normalbrief bei der Citypost Torgau entspricht. Gedruckt wurde die Marke im mehrfarbigen Offsetdruck auf selbstklebendem Papier. An die Verkaufsstellen wird die Marke in handlichen 10er-Bogen ausgeliefert. Die Marke ist mit einer zähnungsähnlichen Stanzung versehen. Darüber hinaus hat der Bogen eine zusätzliche Linienperforation, so dass sich problemlos einzelne Marken aus dem Bogen trennen lassen. Einen Ersttagsbrief oder Sonderstempel zu den Markenausgaben gibt es nicht.

Zu beziehen ist die Marke außerdem über den Philatelistenverein Torgau e.V., der von der Citypost Torgau GmbH für den Vertrieb der Marken an die Sammler autorisiert ist.

Kontakt über: Reinhard Brömme, August-Bebel-Straße 1 a , 04860 Torgau, Tel.: 03421 706076, Mail: reinhard.broemme[at]web.de

Auch viele der bisherigen Briefmarken- und Ganzsachen-Ausgaben der Citypost Torgau sind über den Torgauer Verein noch zu bekommen. Bitte anfragen.

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