Philatelisten-Verband Nordost e. V.
Philatelie zwischen Ostsee und Erzgebirge
 
 

Aktuelles



Verbandstag 2021 in Lutherstadt Wittenberg findet statt

Die zum Jahresbeginn getroffene Entscheidung des Vorstandes, den ursprünglich für März geplanten Verbandstag des Philatelisten-Verbandes Nordost e.V. in den Frühsommer zu verlegen, hat sich letztlich als richtig erwiesen. Unter Beachtung einiger weiterhin geltender „Spielregeln“ im Umgang mit dem Corona-Virus steht einer Durchführung der Veranstaltung am 19. Juni nichts mehr im Wege. Der Vorstand bedankt sich bei allen Vereinen, die sich termingerecht angemeldet haben und ihre Vertreter nach Wittenberg schicken werden. Mit Freude werden wir auch den Bundesschatzmeister Walter Bernatek als Gast des BDPh in unseren Reihen begrüßen.

Im Zentrum der Veranstaltung wird neben der Berichterstattung über die in den letzten zwei Jahren erbrachten Leistungen des Verbandes auch die Diskussion über künftige Vorhaben und Ziele stehen. Gemäß Satzung steht zudem die Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung.

Mit Maskenpflicht, Abstandsregelungen, Anwesenheits- und 3G-Nachweisen wird die Veranstaltung zwar weiterhin von Corona geprägt sein. Davon aber werden sich alle Teilnehmer die Freude, nach langer Zeit einmal wieder im Kreise Gleichgesinnter zusammenkommen zu können, sicher nicht nehmen lassen.

Zum Verbandstag hat der Philatelisten-Verband Nordost e.V. einen Plusbrief Individuell aufgelegt. Dieser verweist im Markenmotiv auf unser gemeinsames Bestreben, der Coronapandemie Einhalt zu gebieten. Der Zudruck zeigt das 1893 erbaute Hauptpostamt in der Lutherstadt Wittenberg. Vorgesehen ist eine Abstempelung mit dem Sonderstempel des Museums für Kommunikation Berlin mit Datum 19.6.2021. Für weitere Informationen und Bestellungen steht Ihnen unsere Fachstelle Belegwesen gern zur Verfügung.

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17. Juli – 150. Geburtstag von Lionel Feininger

(de) Zu den bekanntesten Bauhauskünstlern gehörte der am 17. Juli 1871 in New York als Sohn deutscher Einwanderer geborene Lionel Feininger. Seine Eltern waren Musiker und so wundert es nicht, dass die Musik in seinem Leben immer eine bedeutende Rolle spielte. Doch er entschied sich für die Malerei. Typisch ist aber seine Einstellung, denn für ihn waren „Bilder malen und Fugen komponieren das Gleiche“. Im Oktober 1887 verließ er die USA und ging nach Europa. Nach verschiedenen Stationen und einer zweiten Ehe mit der aus einer jüdischen Familie stammenden Julia Berg, kam er nach Berlin. Auf einer Reise nach Paris 1911 lernte er den Kubismus kennen, den er dann „in seinem langen Leben feierlich verklärt“ hat und „ihm seine eigene Lösung ohne Vorläufer und Nachfolger“ gab (Lothar Schreyer). Es folgten Stationen in Weimar und Berlin, wo er, inzwischen staatenlos, mit Walter Gropius zusammenkam. Schwerpunkt seiner Arbeit waren in dieser Zeit Holzschnitte, die man heute in der Feininger-Galerie in Quedlinburg bewundern kann. Gropius berief ihn unmittelbar nach der Gründung an das Bauhaus in Weimar. Neben dem Malen beschäftigte er sich mit der Musik, komponierte mehrere Fugen und musizierte zusammen mit den Bauhausmeistern Paul Klee und Wassily Kandinsky.

Doch die Zeiten in Weimar waren bald vorbei. Das Bauhaus siedelte nach Dessau um und Feininger lebte seit 1926 mit seiner Familie auch dort. Ab dem 1. Mai 1929 arbeitete er in Halle und schuf ein Bild der Stadt Halle, das der einzige öffentliche Auftrag war, den er je in Deutschland erhalten hat. Aus dem einen Bild wurden insgesamt elf, von denen das künstlerische Abbild der Marienkirche 2002 auch auf einer Briefmarke erschien.

Der Faschismus vertrieb den Künstler und seine Familie aus Deutschland. Seine Werke gehörten für die Faschisten zur „entarteten Kunst“. Außerdem war seine Frau jüdischer Abstammung und so emigrierte er 1937 in die USA. 67 seiner Werke stellte er bei einem Freund in Quedlinburg unter. So wurde das Frühwerk gerettet.

Am 13. Januar 1956 starb Lionel Feininger in New York.

Die Deutsche Post wird im Juli eine Gedenkganzsache zum 150. Geburtstag von Lionel Feininger herausgeben. Als Werteindruck wurde die Briefmarke, die das Gemälde der Marienkirche in Halle von 2002 zeigt, ausgewählt. Am Geburtstag selber wird im Rathaus-Center, Kavalierstraße 49, in 06844 Dessau-Roßlau von 9.00 – 19.00 Uhr eine Sonderpostfiliale eingerichtet (Das Rathaus-Center liegt dem neuen Bauhaus-Museum direkt gegenüber).

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Mit Traktoren zum Tag der Jungen Briefmarkenfreunde

Auch im Jahr 2021 können sich in ganz Deutschland Gruppen Junger Briefmarkenfreunde an der DPhJ-Aktion „Tag der Jungen Briefmarkenfreunde“ (TdJB) beteiligen. So kann während Stadtfesten oder im Rahmen von Ferienprogrammen für das Hobby „Briefmarkensammeln“ und die ganzjährigen Aktivitäten vor Ort geworben werden.

Die lokalen Veranstaltungen werden durch die Deutsche Philatelisten-Jugend nach Anmeldung unterstützt. Zusätzlich finden auch zwei spezielle Zentralveranstaltungen mit einer eigenen Sonderpostfiliale statt, die einen Sonderstempel zum Thema der Jugendmarken „Historische Nutzfahrzeuge - Traktoren“ führen:

  • 7. August: TdJB-Zentralveranstaltung in Hof Eggers, Kirchwerder Mühlendamm 5, 21037 Hamburg mit Belegprogramm – Ansprechpartner: Werner Heitmann, Telefon: 040/79410839, Mail: jbf-bergedorf[at]t-online.de

  • 11. September: TdJB-Zentral-Veranstaltung in der Agrarerzeugergemeinschaft Pretzier, Königstedter Weg 4, 29410 Salzwedel (Pretzier) – Ansprechpartnerin: Carmen Kauffmann; Telefon: 0173/4747192, Mail: carmen.kauffmann[at]t-online.de


Leider war es in diesem Jahr aufgrund der beschlossenen Kontaktverbote nicht möglich, in den Monaten Mai und Juni Veranstaltungen zum „Tag der Jungen Briefmarkenfreunde“ durchzuführen. Die Deutsche Philatelisten-Jugend hat daher beschlossen, dass Veranstaltungen bis zum 31. Oktober stattfinden können. Veranstaltungen können bis zu 1 Monat vor der Durchführung noch angemeldet werden. So haben auch Spontan-„TdJBler“ noch die Möglichkeit, sich an der bundesweiten Aktion zu beteiligen.

Seit 1990 ist der TdJB eng mit dem Ausgabetermin der Jugendmarken verknüpft. Durch diese Verbindung waren zahlreiche, jugendgerechte Motive wie bspw. Feuerwehr, Lokomotiven, Fische, Kinderliteratur, Astronomie oder auch Dinosaurier Themen des Tages der Jungen Briefmarkenfreunde: Diese wurden oft ideenreich vor Ort mit kleinen Aktionen kombiniert. Somit besteht eine gute Verbindung, mit der die Arbeit der Jugendgruppen vor Ort dargestellt werden kann.

Nähere Infos mit Vor- und Nachberichten zu den TdJB-Veranstaltungen, einem Rückblick auf die Veranstaltungen im Jahr 2019, eine Übersicht der TdJB-Stempel von 1998 bis 2020 und weiteres Arbeitsmaterial gibt es unter http://tdjb.dphj.de

Unter der gleichen Adresse bietet die DPhJ für alle Interessierten Online-Seminare am 11. Juli und 8. August 2021 an. Anmeldungen sind über die Internetseite oder per Mail bei Dittmar Wöhlert (Mail: woehlert[at]dphj.de) möglich.

Im Jahr 2022 findet der „Tag der Jungen Briefmarkenfreunde“ wieder im Zeitraum vom 1.05. bis 31.10.2022 statt. Das Thema wird dann voraussichtlich „Amphibien“ sein.

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Neues bei der pinMAIL: Wahlhelfende gesucht

Im Auftrag der Landesregierung Berlin bedruckte der private Postdienstleister in Berlin, die pinMAIL, seit über einem Jahr nahezu alle Schreiben der öffentlichen Verwaltung mit den Hinweis „BERLIN GEMEINSAM GEGEN CORONAVIRUS!“ im Freistempel. Immerhin sind das einige zehntausend Briefsendungen am Tag.


Mit Blick auf die anstehenden Wahlen zum Deutschen Bundestag und dem Berliner Abgeordnetenhaus sowie zu den Bezirksverordnetenversammlungen am 26. September 2021 wird jetzt seit Wochen in unterschiedlichen Formaten mit einem neuen Hinweis geworben: Unter einem „Wahlen in 2021 Berlin“-Logo und dem Wappenbären findet sich nun ein neuer Text: „Wahlhelfende gesucht“, der online und auch unter der behördlichen Telefonnummer der Landeswahlleiterin Kontaktsuchenden weitere Informationen verspricht. Der Bedarf an ehrenamtlich Wahlhelfenden in den Wahllokalen ist bisher noch nicht gedeckt. Man verspricht sich auch auf diesem Wege weitere Freiwillige zu gewinnen.

Interessant ist, dass der früher stets genutzte (männlich klingende) Begriff „Wahlhelfer“ inzwischen gendergerecht durch eine neue umfassende Bezeichnung ersetzt wurde, die alle Interessenten gleichermaßen ansprechen soll.

Der Presse ist zu entnehmen, dass bestätigte Wahlhelfende anschließend bei Bedarf ihre Impfberechtigung bei den Impfzentren ohne weitere Prioritätsvoraussetzungen erlangen können. Das soll ein zusätzlicher Anreiz für vor allem jüngere Menschen ohne Vorerkrankungen sein, die sich bisher noch immer auf lange Wartezeiten einrichten mussten.

Frank Walter (AIJP)

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Philatelie und Postgeschichte im Schaufenster

Viele Jahrzehnte war Oebisfelde ein wichtiger Knotenpunkt des Eisenbahnverkehrs. Sieben Bahnstrecken führten vom Bahnhof der Stadt hinaus in die Welt. Bequem konnte man mit dem Zug nach Wolfsburg und Hannover, nach Stendal und weiter nach Berlin, nach Salzwedel, Helmstedt oder Magdeburg reisen. Nach 1945 war damit weitgehend Schluss. Die Teilung Deutschlands brachte es mit sich, dass ehemals wichtige Bahnstrecken in Richtung Westen nun nicht mehr befahren wurden. Geöffnet blieb nur die Strecke der Lehrter Bahn, über die fortan ein Teil des Interzonenverkehrs zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deuschland abgewickelt wurde. Es wurde still auf den Gleisen von und nach Oebisfelde. Daran änderte auch die Wiedervereinigung Deutschlands nichts. Eine „Stadt der Eisenbahner“ ist Oebisfelde heute nur noch in der Erinnerung Alteingesesser und heimatgeschichtlich Interessierter.

Klaus Hirschfeld zeigt einen Teil seines Fundus zu 150 Jahre Bahnhof Oebisfelde

Dazu gehören auch die Mitglieder des Heimatvereins der Stadt. 150 Jahre Bahnhof Oebisfelde waren für sie willkommener Anlass, um mit einer Sonderausstellung im Museum des Vereins an die abwechslungsreiche Geschichte des Eisenbahnverkehrs in der Stadt zu erinnern. Viel interessantes Material hat man zusammengetragen. Einen Teil davon repräsentiert man, da das Museum wegen Corona noch geschlossen bleiben muss, vorerst an ungewöhnlicher Stelle: Im Schaufenster des Kunstateliers von Angelika Flaig in der Nähe des Rathauses.

Unterstützt wurde der Heimatverein durch Klaus Hirschfeld aus Haldensleben. Seit Jahren leidenschaftlicher Sammler von Bahnpostbelegen und Ansichtskarten verfügt er über einen reichen Fundus an historischem Material zur Geschichte des 150-jährigen Bahnhofs Oebisfelde. Aus seinen Schätzen hat er dem Verein in Kopie manch Interessantes für die Ausstellung und die Schaufensterpräsentation zur Verfügung gestellt.

Foto: Ullrich Pettke

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SÜDWEST 2021 ONLINE geht Online

Die diesjährige SÜDWEST, die Traditionsveranstaltung des Landesverbands Südwestdeutscher Briefmarkensammlervereine e. V., bricht alle Rekorde. Bei der SÜDWEST 2021 ONLINE werden insgesamt 89 Aussteller einschließlich 24 jugendlicher Aussteller ihre Exponate präsentieren! Dabei sind Aussteller aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Inzwischen sind alle Vorarbeiten abgeschlossen und die Ausstellung kann online starten.

Neuland betreten Juroren und Aussteller beim Jury-Vorgespräch sowie dem abschließenden Jurygespräch, die erstmals als ZOOM-Meeting stattfinden werden. Besonders gespannt darf man sein, wie die 14 Erstaussteller abschneiden werden. Und ebenso spannend ist auch, wem die Württemberg-, Baden- und die Pfalz-Medaille für ausgezeichnete Exponate in dem jeweiligen Sammelgebiet sowie die Prof. Dr. Joerger-Medaille für ein herausragendes Thematik-Exponat zugesprochen werden. Keine leichte Aufgabe für die zehnköpfige Jury unter dem Vorsitz von Bernward Schubert, die in den nächsten Wochen die Exponate bewerten wird. Die Ergebnisse werden ab dem 15. Mai 2021 im Internet veröffentlicht.

Ausstellungsleiter Bernward Schubert ist schon richtig gespannt auf die Resonanz bei den Ausstellern und Besuchern der SÜDWEST 2021 Online. „In Zeiten der Corona-Pandemie haben viele Aussteller intensiv an ihren Exponaten gearbeitet und wollen diese nun endlich auch der Öffentlichkeit präsentieren. In Deutschland gab es noch nie eine Ausstellung in diesem Format in dieser Größe!“

Die SÜDWEST 2021 ONLINE findet vom 01.-31. Mai 2021 statt. Unter dem Link https://www.exponate-online.de/a104 stehen die Exponate für alle Besucher ab dem 1. Mai 2021 bereit.

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Vorstandswahlen in Brandenburg - neue Wege der Vereinsarbeit in Corona-Zeiten

Im März 2021 wählten die Mitglieder des Briefmarken-Sammler-Vereins „Brandenburgia“ e. V. den neuen Vorstand. Auch unter den gegenwärtigen Pandemieverordnungen musste die in der Satzung des Vereins festgelegte turnusmäßige Wahl eines neuen Vorstandes vollzogen werden. Eine Wahlveranstaltung war objektiv nicht möglich, also blieb nur die Durchführung einer Briefwahl. Eine Herausforderung, denn in der über 100-jährigen Geschichte des Vereins gab es eine solche Form der Wahl eines Vorstandes noch nie.

Der Vorstand bei der Vorbereitung der Briefwahl

In Vorbereitung wurden die erforderlichen Dokumente erarbeitet, wie Bericht des Vorstandes, Bericht des Schatzmeisters und vieles mehr. Alle Dokumente und Wahlunterlagen mussten für jedes Mitglied gedruckt und verschickt werden. Die Wahlbeteiligung war überraschend hoch, ein Beleg dafür, dass die Mitglieder des BSV „Brandenburgia“ e. V. die direkte und aktive Vereinsarbeit vermissen und auf ein baldiges persönliches Treffen an den Vereinsabenden hoffen.

Mit großer Mehrheit wurden die Sammlerfreunde Gerhard Naumann, Thomas Pescht und Claus-Jürgen Strich in den neuen Vorstand wieder gewählt. Aus gesundheitlichen Gründen schied unser Schriftführer Jürgen Mädel aus dem Vorstand aus. Wir möchten an dieser Stelle Sammlerfreund Jürgen Mädel für seine langjährige Arbeit im Vorstand danken und wünschen ihm alles Gute.

Wir möchten an dieser Stelle all jene „heimlichen“ Sammler von Briefmarken und Ansichtskarten in Brandenburg und Umgebung, aber auch interessierte Stadtgeschichtsforscher ermuntern: Nutzen Sie die Vorteile, die Ihnen eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten bieten kann. Der Gedankenaustausch, das Vorstellen seiner Sammlungs- und Forschungsergebnisse und die Hilfe bei der Suche nach Antworten auf ungelöste Fragen ist unter Gleichgesinnten viel intensiver.

Thomas Pescht, BSV „Brandenburgia“ e. V.

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500 Jahre Marienberg mit Sonderpostfiliale

Die Stadt Marienberg hat alle Feierlichkeiten zum 500-jährigen Stadtjubiläum eigentlich abgesagt. Doch einen Termin wollte man nicht untergehen lassen und zwar den 27.4., den eigentlichen historischen Tag, an dem vor 500 Jahren Herzog Heinrich Marienberg die Stadtrechte verliehen hat.

 

Nun findet in kleinem Rahmen (im Freigelände mit Corona Schutzkonzept) eine Sonderpostfiliale statt. Die Stadt Marienberg und der örtliche Betreiber der Postagentur legen zwei Briefmarken Individuell auf und das Erlebnis: Briefmarken Team ist vor Ort mit dem abgebildeten Stempel und freut sich auf viele Besucher mit Maske.

Veranstaltungsort und -zeit: Marktplatz / Postzelt vor Postagentur, Herzog-Heinrich-Strasse 2, 09496 Marienberg; 9.00 bis 18.00 Uhr

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Wir trauern um Heinz Reibholz (1930-2021)

Vor einigen Tagen erreichte uns die traurige Nachricht, dass Heinz Reibholz Mitte März gestorben ist. Er war 90 Jahre alt geworden. Heinz Reibholz war ein langjähriger Mitgestalter und Begleiter des Verbandes Berliner Philatelisten-Vereine e. V.

2006 - Ehrung von Ilse und Heinz Reibholz im Beisein
des ehemaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin, Walter Momper

Sein Interesse für das Briefmarkensammeln führte Heinz Reibholz bereits 1957 in die organisierte Philatelie. Als Mitglied im Philatelistenverband im Kulturverband der DDR betätigte er sich schon bald als Exponatsgestalter und Aussteller. In zunehmendem Maße übernahm er ehrenamtliche Aufgaben für die organisierte Philatelie. Mitte der 1980er Jahre wurde er Mitglied im Vorstand des damaligen Bezirksverbandes Berlin. Mit großem Engagement und viel Sachkenntnis widmete er sich dem Ausstellungs- und Jurywesen, bereitete auch internationale Ausstellungen vor.

Nach der Wende wurde er im Frühjahr 1990 Gründungsmitglied des Philatelistenclub Berlin-Mitte e. V. und noch im gleichen Jahr Vorstandsmitglied des Berliner Verbandes im BDPh. Neben der Aufgabe als Schriftführer legte er bald den Schwerpunkt seiner Tätigkeit in die Entwicklung und den überregionalen Vertrieb eines attraktiven Belegangebotes des Verbandes, das er stets auch auf den Berliner Briefmarkenmessen jener Jahre erfolgreich präsentierte. Diese Aufgabe führte er – immer aktiv unterstützt von seiner Ehefrau Ilse – auch im „Ruhestand“ jahrelang ehrenamtlich weiter.

Für seine langjährigen zuverlässigen Verdienste um den Verband und seine Vereine (neben Mitte auch Prenzlauer Berg und Hohenschönhausen) erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, so die Ehrennadel des Bundes Deutscher Philatelisten e. V. in Vermeil, die Ehrenmedaille des Berliner Verbandes und als angemessene Krönung seiner Tätigkeit die Ehrenmitgliedschaft des inzwischen erweiterten Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg e.V. am Tag der Briefmarke 2013.

Der heutige Philatelisten-Verband Nordost e. V. hat mit seinem Ehrenmitglied Heinz Reibholz einen großartigen Philatelisten verloren. Wir trauern mit seiner Familie um Heinz. Er bleibt unvergessen.

Frank Walter
Klaus-Dieter Schult

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21. März 2021 - Sonderpostamt in Seelow

Liebe Sammlerfreunde,

wir haben Corona getrotzt und unser Sonderpostamt am 21.03.2021 durchgeführt. Pünktlich mit Eintreffen des Postamtes vom Team Hamburg setzte der Regen ein und hielt sich tapfer bis zum Ende. Als beide Zelte abgebaut und verladen waren, zeigten sich die ersten Sonnenstrahlen.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich für den Einsatz von Herrn Schwarz bedanken, der trotz der widrigen Umstände dutzende Briefe gestempelt hat.

Ein kurzes Gespräch mit der Seelower Pastorin lockte auch einige Kirchgänger zum Sonderpostamt.

Nach vier Monaten konnten sich unsere Sammlerfreunde mal wieder direkt miteinander unterhalten und die Erlebnisse der letzten Zeit austauschen. Natürlich mit Abstand und Maske. Ich konnte die Gelegenheit nutzen, um unserem Sammlerfreund Fischer als einem der ersten die Ehrennadel des Philatelisten-Verbandes NORDOST e.V. in Bronze zu überreichen. Ulrich Fischer leitet seit etlichen Jahren die Jugendgruppe Dolgelin Seelow und ist seit den 90er Jahren im Vorstand unseres Vereins aktiv tätig. Auf Grund des bestehenden Versammlungsverbots stellte das Sonderpostamt samt dem Stand unseres Vereins und der anwesenden Presse einen würdigen Rahmen dar.

Mein Dank gilt allen Sammlerfreunden des Philatelistenklubs, die sich unter diesen Bedingungen den Sonntag im Schichtbetrieb am Stand geteilt haben und so das Postamt zum Erfolg führten. Die Seelower Belege haben wieder alle Teile Deutschlands erreicht. Den weitesten Weg hat ein Brief nach Oulu in Finnland.

Auch wenn unsere 42. Seelower Briefmarkenbörse Corona zum Opfer gefallen ist, laden wir schon jetzt alle interessierten Sammlerfreunde zu unserem Herbstgroßtausch am 14. November nach Seelow ein.

Ich möchte an dieser Stelle alle Sammlerfreunde aufrufen, den widrigen Umständen zum Trotz das Vereinsleben weiterzuführen und Wege zu suchen, um auch unter diesen Bedingungen den einen oder anderen Höhepunkt zu organisieren.

Thomas Dräger, Philatelistenklub Seelow, Der Vorsitzende

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Unvergessen: Paul Pluskota (1934 – 2021)

Bereits 1953 schloss sich Paul Pluskota der organisierten Philatelie an, weil für ihn erst das gemeinsame Sammeln, Tauschen und Fachsimpeln wirklich Freude am Hobby bereitet hat. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Philatelie im Kulturbund der DDR gehörte er zu einer großen Sammlergemeinschaft in Perleberg. Sein organisatorisches Engagement und sein umfassendes Fachwissen, z. B. zur Postgeschichte und zur Bahnpost Prignitzer Eisenbahnen, brachten ihm große Anerkennung. 1982 wählten ihn die Mitglieder zum Vorsitzenden der Perleberger Arbeitsgemeinschaft. In der Wendezeit bestand sein ganz besonderes Anliegen darin, die organisierten Sammler in der Prignitz in einen eingetragenen Verein zu sammeln. Im Februar 1992 mündeten diese Anstrengungen in die Gründung des Westprignitzer Briefmarkensammler-Vereins e. V., der heute noch Sammlerfreunde aus Perleberg, Wittenberge, Bad Wilsnack, Breese, und Groß Pankow vereint. Paul Pluskota wurde zum 1. Vorsitzenden des neu gegründeten Vereins gewählt.

30 Jahre leitete Paul Pluskota die Geschicke der Arbeitsgemeinschaft und des Vereins. Mit seiner philatelistischen Leidenschaft verbunden bleiben die Briefmarkenausstellungen in Wittenberge, Perleberg und Pritzwalk, die Organisation von Großtauschtagen und die jährlichen Freundschaftstreffen mit den Lüneburger und Reppenstedter Sammlerfreunden und ihren Familien in der Prignitz und in Niedersachsen. Seine Hinwendung zur Jugend und ihre Förderung bei der Beschäftigung mit dem Kulturgut Briefmarke waren ihm besonders wichtig, wie z. B. die Unterstützung der bundesweiten Tage der Jungen Briefmarkenfreunde.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt wählten ihn die Mitglieder des Vereins zum Ehrenvorsitzenden. In der Chronik des Westprignitzer Briefmarkensammler-Vereins haben wir ihm ein bleibendes Denkmal gesetzt.

Vorstand des Westprignitzer Briefmarkensammler-Vereins e. V.
Hans Burwig

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ACHTUNG! Die Seelower Briefmarkenbörse musste leider abgesagt werden. Das Sonderpostamt findet statt! (19.03.2021)

Seelower Briefmarkenbörse mit Sonderpostamt zum Thema „Jüdisches Leben in Deutschland“

Auch unter den für die Vereine noch immer nicht einfachen Bedingungen möchte der Philatelistenklub Seelow seine philatelistischen Traditionen weiterleben lassen. So wurde im vergangenen Jahr unter Beachtung der Corona-Auflagen am 15. März die Briefmarkenbörse in Neuhardenberg durchgeführt. Ein großer Saal erlaubte es, mit genügend Abstand und bei Beachtung weiterer Hygiene-Auflagen, Börse und Sonderpostamt zu realisieren. Alle weiteren, zusammen mit dem Heimatverein Neuhardenberg geplanten Aktivitäten zum Jahrhundertdatum 15-03-20 mussten allerdings kurzfristig abgesagt werden.

Ein Jahr danach lädt der Philatelistenklub Seelow unter ähnlichen Bedingungen wieder alle Sammlerfreunde recht herzlich zur Seelower Briefmarkenbörse ein. Die Veranstaltung ist für den 21. März 2021 in der Zeit von 9.00 bis 14.00 Uhr geplant. Veranstaltungsort ist wie immer die Cafeteria des Gymnasiums Auf den Seelower Höhen in der B.-Brecht-Str. 3 in 15306 Seelow. Neben der Börse wird es auch ein Treffen der Philatelistenjugend geben.

Eine Sonderganzsache samt Sonderstempel ist dem jüdischen Leben in Seelow gewidmet. Das jüdische Leben in Seelow endete mit der der Deportation der jüdischen Bürger. Bis heute gibt es in Seelow keine jüdische Gemeinde mehr.

Das Team Erlebnis Briefmarke wird mit seinem Postamt vor Ort sein und alle Stempelwünsche erfüllen. Sollte die Börse aufgrund der Pandemie-Entwicklung nicht stattfinden können, befindet sich das Sonderpostamt dann im Zelt auf dem Puschkinplatz in Seelow.

Alle interessierten Sammlerfreunde werden gebeten, sich zeitnah über die zur Börse geltenden Corona-Festlegungen bzw. eine eventuelle Absage der Veranstaltung in Kenntnis zu setzen. Für weitere Informationen wenden Sie sich an: Thomas Dräger, Frankfurter Str. 45, 15306 Seelow, Tel.: 03346-88735 (nach 19:00 Uhr) oder per Mail an draeger-philatelie@gmx.de

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In eigener Sache - Information zum Verbandstag 2021

Hoffend auf einen baldigen Erfolg der zum November/Dezember 2020 in Kraft gesetzten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie fasste der Vorstand des Philatelisten-Verbandes Nordost e. V. bereits im Oktober den 27. März 2021 als möglichen Termin für eine Durchführung des Verbandstages ins Auge.

Im Januar mussten wir dann allerdings konstatieren, dass sich unsere Hoffnungen auf mehr Normalität im Alltag so bald nicht erfüllen würden. Auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt Anfang Februar ist eine gesicherte Planung immer noch nicht möglich.

Dennoch hat sich der Vorstand nun entschieden, den 19. Juni 2021 als Termin der Hauptversammlung des Verbandes ins Auge zu fassen.

Rückblickend auf die guten Erfahrungen, die wir bei der Durchführung des Tages der Briefmarke 2020 machen konnten, haben wir uns erneut für das Auditorium Maximum der Leurcorea in Lutherstadt Wittenberg als Veranstaltungsort entschieden und eine Reservierung vorgenommen.

Über den weiteren Fortgang der Planungen werden wir zeitnah informieren.

Philatelisten-Verband Nordost e. V.
Der Vorstand

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HAWID stellt den Geschäftsbetrieb ein

Die in Berlin ansässige Firma HAWID wird zum 30.6.2021 ihren Geschäftsbetrieb einstellen. Damit verabschiedet sich ein Unternehmen vom Markt, dass mit seinen Produkten über viele Jahrzehnte Standards im Bereich philatelistischen Zubehörs gesetzt hat. Besonders die HAWID-Klemmtaschen erfreuten sich bei vielen Sammlerinnen und Sammlern großer Beliebtheit. Als Grund für die Einstellung des Geschäftsbetriebes benennt die Firma HAWID fehlende wirtschaftliche Perspektiven. Immer weniger Menschen würden in der Gegenwart philatelistische Artikel nutzen. Ein Wandel sei nicht zu erwarten.

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Deutsche Post reduziert die Anzahl der Philatelie-Shops

Zum 31. März 2021 wird die Deutsche Post die Anzahl ihrer Philatelie-Shops deutlich reduzieren. Geschlossen werden die bisherigen Shops an Standorten der Postbank. Im Gegenzug werden bereits ab Mitte März neue Philatelie-Schalter an Standorten von Partnerfilialen öffnen, die den bisherigen Service weiterführen sollen. Überwiegend werden die neuen Philatelie-Shops in den Städten eingerichtet, wo sie sich auch aktuell befinden. Dort, wo in den letzten Jahren die Kundennachfrage zurückgegangen ist, wird es aber zu einer Reduzierung des Angebots kommen. Das betrifft neben Essen und Mannheim auch die Bundeshauptstadt Berlin, wo es künftig nur noch zwei Shops geben wird. Und zwar in der Greifswalder Str. 90, 10409 Berlin-Prenzlauer Berg, und am Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin.

Weitere Philatelie-Shops in unserem Verbandsgebiet gibt es künftig in der Schweriner Str. 36, 01067 Dresden und in der Permoser Str. 2, 04347 Leipzig.

Wie die Post mitteilt, wird ein Großteil der bisher vorgehaltenen Angebote an den neuen Standorten weiter zu finden sein, darunter postfrische Briefmarken des aktuellen Jahrgangs, Numisblätter, Numisbriefe, philatelistische Sonderprodukte wie Gedenksets und Erinnerungsblätter sowie die am häufigsten nachgefragten Zubehörartikel. Alle darüber hinausgehenden Produkte soll der Kunde nun über die Versandstelle in Weiden bzw. den Internet-Shop der Post beziehen.

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BERLIN GEMEINSAM GEGEN DAS CORONAVIRUS!

Mit diesem Aufruf spricht der Senat von Berlin über den privaten Postdienstleister PIN Mail, über den nahezu alle Behördenbriefe verschickt werden, die Empfänger direkt an. Die Bürger werden auch auf diesem Wege immer wieder auf die zwingend zu berücksichtigenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie aufmerksam gemacht. Mit dem Hinweis auf die Internet-Adresse „berlin.de/corona“ führt die Landesregierung zu ihren offiziellen Informationen zu SARS-CoV-2 und Covid-19 Maßnahmen und zur Bekämpfung des Corona-Virus, gibt Antworten zu den wichtigsten Fragen in diesem Zusammenhang und benennt Kontaktadressen.

Der Philatelisten-Verband Nordost e.V. hat sich mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (der als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz derzeit regelmäßig an der Seite der Bundeskanzlerin an den Krisen-Beratungen teilnimmt) in Verbindung gesetzt und ihn gebeten, einige Belege mit diesem Aufruf zu signieren, dem er gerne nachgekommen ist. Die Belege gehören zur Berlin-Philatelie und vor allem zu den philatelistischen Dokumentationen der Corona-Pandemie weltweit und sie zeigen mit dem Prelabel der PIN die Silhouette von Berlin.

Wer sich für diese Besonderheit interessiert, kann sich beim Verband melden: Peter Hohnecker, Baikalstr. 21/16/13, 10319 Berlin, E-Mail: kochloeffel-peter@t-online.de. Der Beleg kostet 4,00 € zuzügl. P+V: 1,00 €.

Frank Walter (Berlin)

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117. Philatelistentag wird verschoben

Nach ausführlicher Beratung fasste der BDPh-Vorstand in Absprache mit dem ausrichtenden Siegburger Verein die Entscheidung, auf den für September geplanten 117. Deutschen Philatelistentag in diesem Jahr zu verzichten. Die gegenwärtige Entwicklung der Corona-Pandemie gewährleiste keine Planungssicherheit. Zudem wolle man die Besucher der Veranstaltung keinem unnötigen Risiko aussetzen. Vorgesehen sei, den 117. Philatelistentag nun im Jahre 2023 in Siegburg durchzuführen.

Mit dem Philatelistentag in Siegburg entfällt auch die Ausrichtung der 1. Runde des neuen Team-Wettbewerbs. Hier sei man, so heißt es aus Bonn, auf der Suche nach Alternativen hinsichtlich des Veranstaltungsortes.

Zudem hat die Absage des Philatelistentages auch Auswirkungen auf die BDPh-Hauptversammlung. Diese soll nach aktuellen Planungen im ersten Halbjahr 2022 durchgeführt werden. Über Zeitpunkt und Ort wird noch beraten. Sollte ein früherer Termin möglich sein, werde man umgehend informieren.

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In memoriam Günter Feustel (1949–2021)

Im Dezember erhielten wir Kenntnis davon, dass der Fachstellenleiter Jury- und Ausstellungswesen unseres Verbandes, unser Sammlerfreund Günter Feustel, sich mit dem Corona-Virus infiziert habe und im Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt werden müsse. Unsere Hoffnung, dass es ihm, den behandelnden Ärzten und dem Pflegepersonal gelingen möge, der Krankheit erfolgreich zu trotzen, erfüllte sich leider nicht. Am 20. Januar 2021 erreichte uns die schmerzliche Nachricht von seinem Tod.

Der Philatelisten-Verband Nordost verliert mit Günter Feustel einen Sammlerfreund, mit dem uns weit mehr verbunden hat als nur das Hobby Briefmarken. Gern erinnern wir uns so mancher Stunde, die wir bei philatelistischen Veranstaltungen oder privaten Treffen mit guten, anregenden Gesprächen gemeinsam verbracht haben. Seine vielseitigen Interessen und seine Offenheit für neue Eindrücke und Erfahrungen wussten wir dabei ebenso zu schätzen, wie seine Freimütigkeit und Ehrlichkeit.

Günter Feustel (re) als Juror zur Barnimphil 2018

Günter Feustel war ein leidenschaftlicher Sammler. Sein besonderes Augenmerk galt dem Themen Eisenbahn, Luftfahrt und Weltraum. Zudem widmete er sich mit Interesse historischen Ansichtskarten und postgeschichtlichen Belegen von Auerbach und Umgebung. Gleichgesinnte fand er im Verein der Briefmarken- und AnsichtskartenFreunde Auerbach/Vogtl. e. V. Als langjähriger Vorsitzender dieser Sammlergemeinschaft war Günter Feustel stets daran interessiert, unser Hobby in die Öffentlichkeit zu tragen. Werbeausstellungen, Vorträge, Großtauschveranstaltungen u. a. wurden unter seiner Leitung regelmäßig organisiert und intensiv beworben. Mit gleicher Stetigkeit kümmerte sich Sammlerfreund Feustel – selbst Juror und Aussteller – auch um das Jury- und Ausstellungswesen im Landesverband Sächsischer Philatelistenvereine e. V. und nachfolgend in unserem gemeinsamen Verband. Gewissenhaftigkeit und die Bereitschaft zu helfen, wo immer möglich, zeichneten ihn aus und trugen ihm Achtung und Anerkennung bei unserer Mitgliedern ein. Er wird uns fehlen.

Seiner Familie fühlen wir uns in Trauer verbunden.

Philatelisten-Verband Nordost e. V.
Im Namen des Vorstandes
Klaus D. Schult

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Stiftungswettbewerb zum Thema „Märchen, Fabeln, Kinderbücher“ vom 15. bis 17. Oktober in Vlotho

Im Jahr 2021 haben wieder alle jungen Briefmarkensammler bis zum 21. Lebensjahr sowie Jugendgruppen, Schulklassen und Arbeitsgemeinschaften die Gelegenheit, sich am Stiftungswettbewerb zu beteiligen. An diesem Wettbewerb können sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder der Deutschen Philatelisten-Jugend e. V. teilnehmen.

Das diesjährige Thema lautet „Märchen, Fabeln und Kinderbücher“. Die Ausstellung zum Wettbewerb wird vom 15. bis 17. Oktober 2021 zusammen mit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jungen Briefmarkenfreunde im Jugendhof Vlotho, Oeynhausener Straße 1, 32602 Vlotho durchgeführt.

Zum Wettbewerb sind themenbezogene Exponate mit jeweils 12, 24 oder 36 Blatt (Format A4 oder Albumblatt-Format) mit Briefmarken, Stempeln und sonstigem philatelistischen Material zu gestalten. Das Thema bietet viele Darstellungsmöglichkeiten. Möglich sind z. B Exponate zu:

  • Max und Moritz
  • Struwwelpeter
  • Kinderbücher von ……. (z. B. Michael Ende)

Näheres kann der Ausschreibung entnommen werden, die unter der Rubrik Stiftungswettbewerb 2021 auf der Seite der DPhJ heruntergeladen werden kann. Unter der Rubrik sind auch weitere Informationen, Hinweise und Hilfen zur Gestaltung eines passenden Exponates zu erhalten. Ferner ist dort ein Muster-Exponat zu finden.

Die Exponate müssen mit einem Anmeldeformular, das ebenfalls bei der Ausschreibung zu finden ist, schriftlich bis zum 30. April 2021 angemeldet werden. Die Anmeldeadresse lautet: Heinz Wenz, Henneystr. 35a, 54293 Trier

Die Siegerehrung findet zusammen mit der Bekanntgabe des Deutschen Mannschaftsmeisters Junger Briefmarkenfreunde am 17. Oktober 2021 um 12 Uhr im Jugendhof, Vlotho, statt. Gäste sind zum Besuch der Veranstaltung herzlich willkommen.

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Dr. Heiko Übler und Mirko Löst verstärken die Deutsche Philatelisten-Jugend

Dr. Heiko Übler aus Sulzbach-Rosenberg ist – zunächst nur kommissarisch – neuer Schatzmeister der DPhJ. Eine Nachbesetzung dieses wichtigen Amtes war notwendig geworden, nachdem der bisherige Schatzmeister, Günter Latz, im Oktober verstorben war. Als Leiter der Jungen Briefmarkenfreunde Sulzbach-Rosenberg hat er in den Jahren 2007 und 2012 die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der DPhJ durchgeführt. Im Jahr 2011 wurde seine Jugendgruppe in Zething selbst Deutscher Mannschaftsmeister.

Mirko Löst aus Königs Wusterhausen ist der neue Leiter der DPhJ-Fachstelle „Tag der Jungen Briefmarkenfreunde“ (TdJB).

Mirko Löst ist seit September 2006 bereits im Landesring Brandenburg für die Fachstelle des TdJB verantwortlich. 2017 übernahm er zusätzlich das Amt für den Landesring Berlin. Die verwaltungstechnischen Abläufe sind ihm somit bestens bekannt. Zusätzlich betreut er seit 2007 die Mitgliederverwaltung der Geschäftsstelle im Landesring Brandenburg.

Der bisherige Fachstellenleiter, Christoph Priewe, hat auf eigenem Wunsch die Leitung der Fachstelle aufgegeben. Der Vorstand der Deutschen Philatelisten-Jugend bedankt sich herzlich bei ihm für seine engagierte Arbeit bei dieser zentralen DPhJ-Werbeaktion.

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