Philatelisten-Verband Nordost e. V.
Philatelie zwischen Ostsee und Erzgebirge
 
 

Aktuelles



In eigener Sache - Information zum Verbandstag 2021

Hoffend auf einen baldigen Erfolg der zum November/Dezember 2020 in Kraft gesetzten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie fasste der Vorstand des Philatelisten-Verbandes Nordost e. V. bereits im Oktober den 27. März 2021 als möglichen Termin für eine Durchführung des Verbandstages ins Auge.

Im Januar mussten wir dann allerdings konstatieren, dass sich unsere Hoffnungen auf mehr Normalität im Alltag so bald nicht erfüllen würden. Auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt Anfang Februar ist eine gesicherte Planung immer noch nicht möglich.

Dennoch hat sich der Vorstand nun entschieden, den 19. Juni 2021 als Termin der Hauptversammlung des Verbandes ins Auge zu fassen.

Rückblickend auf die guten Erfahrungen, die wir bei der Durchführung des Tages der Briefmarke 2020 machen konnten, haben wir uns erneut für das Auditorium Maximum der Leurcorea in Lutherstadt Wittenberg als Veranstaltungsort entschieden und eine Reservierung vorgenommen.

Über den weiteren Fortgang der Planungen werden wir zeitnah informieren.

Philatelisten-Verband Nordost e. V.
Der Vorstand

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HAWID stellt den Geschäftsbetrieb ein

Die in Berlin ansässige Firma HAWID wird zum 30.6.2021 ihren Geschäftsbetrieb einstellen. Damit verabschiedet sich ein Unternehmen vom Markt, dass mit seinen Produkten über viele Jahrzehnte Standards im Bereich philatelistischen Zubehörs gesetzt hat. Besonders die HAWID-Klemmtaschen erfreuten sich bei vielen Sammlerinnen und Sammlern großer Beliebtheit. Als Grund für die Einstellung des Geschäftsbetriebes benennt die Firma HAWID fehlende wirtschaftliche Perspektiven. Immer weniger Menschen würden in der Gegenwart philatelistische Artikel nutzen. Ein Wandel sei nicht zu erwarten.

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Deutsche Post reduziert die Anzahl der Philatelie-Shops

Zum 31. März 2021 wird die Deutsche Post die Anzahl ihrer Philatelie-Shops deutlich reduzieren. Geschlossen werden die bisherigen Shops an Standorten der Postbank. Im Gegenzug werden bereits ab Mitte März neue Philatelie-Schalter an Standorten von Partnerfilialen öffnen, die den bisherigen Service weiterführen sollen. Überwiegend werden die neuen Philatelie-Shops in den Städten eingerichtet, wo sie sich auch aktuell befinden. Dort, wo in den letzten Jahren die Kundennachfrage zurückgegangen ist, wird es aber zu einer Reduzierung des Angebots kommen. Das betrifft neben Essen und Mannheim auch die Bundeshauptstadt Berlin, wo es künftig nur noch zwei Shops geben wird. Und zwar in der Greifswalder Str. 90, 10409 Berlin-Prenzlauer Berg, und am Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin.

Weitere Philatelie-Shops in unserem Verbandsgebiet gibt es künftig in der Schweriner Str. 36, 01067 Dresden und in der Permoser Str. 2, 04347 Leipzig.

Wie die Post mitteilt, wird ein Großteil der bisher vorgehaltenen Angebote an den neuen Standorten weiter zu finden sein, darunter postfrische Briefmarken des aktuellen Jahrgangs, Numisblätter, Numisbriefe, philatelistische Sonderprodukte wie Gedenksets und Erinnerungsblätter sowie die am häufigsten nachgefragten Zubehörartikel. Alle darüber hinausgehenden Produkte soll der Kunde nun über die Versandstelle in Weiden bzw. den Internet-Shop der Post beziehen.

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BERLIN GEMEINSAM GEGEN DAS CORONAVIRUS!

Mit diesem Aufruf spricht der Senat von Berlin über den privaten Postdienstleister PIN Mail, über den nahezu alle Behördenbriefe verschickt werden, die Empfänger direkt an. Die Bürger werden auch auf diesem Wege immer wieder auf die zwingend zu berücksichtigenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie aufmerksam gemacht. Mit dem Hinweis auf die Internet-Adresse „berlin.de/corona“ führt die Landesregierung zu ihren offiziellen Informationen zu SARS-CoV-2 und Covid-19 Maßnahmen und zur Bekämpfung des Corona-Virus, gibt Antworten zu den wichtigsten Fragen in diesem Zusammenhang und benennt Kontaktadressen.

Der Philatelisten-Verband Nordost e.V. hat sich mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (der als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz derzeit regelmäßig an der Seite der Bundeskanzlerin an den Krisen-Beratungen teilnimmt) in Verbindung gesetzt und ihn gebeten, einige Belege mit diesem Aufruf zu signieren, dem er gerne nachgekommen ist. Die Belege gehören zur Berlin-Philatelie und vor allem zu den philatelistischen Dokumentationen der Corona-Pandemie weltweit und sie zeigen mit dem Prelabel der PIN die Silhouette von Berlin.

Wer sich für diese Besonderheit interessiert, kann sich beim Verband melden: Peter Hohnecker, Baikalstr. 21/16/13, 10319 Berlin, E-Mail: kochloeffel-peter@t-online.de. Der Beleg kostet 4,00 € zuzügl. P+V: 1,00 €.

Frank Walter (Berlin)

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117. Philatelistentag wird verschoben

Nach ausführlicher Beratung fasste der BDPh-Vorstand in Absprache mit dem ausrichtenden Siegburger Verein die Entscheidung, auf den für September geplanten 117. Deutschen Philatelistentag in diesem Jahr zu verzichten. Die gegenwärtige Entwicklung der Corona-Pandemie gewährleiste keine Planungssicherheit. Zudem wolle man die Besucher der Veranstaltung keinem unnötigen Risiko aussetzen. Vorgesehen sei, den 117. Philatelistentag nun im Jahre 2023 in Siegburg durchzuführen.

Mit dem Philatelistentag in Siegburg entfällt auch die Ausrichtung der 1. Runde des neuen Team-Wettbewerbs. Hier sei man, so heißt es aus Bonn, auf der Suche nach Alternativen hinsichtlich des Veranstaltungsortes.

Zudem hat die Absage des Philatelistentages auch Auswirkungen auf die BDPh-Hauptversammlung. Diese soll nach aktuellen Planungen im ersten Halbjahr 2022 durchgeführt werden. Über Zeitpunkt und Ort wird noch beraten. Sollte ein früherer Termin möglich sein, werde man umgehend informieren.

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In memoriam Günter Feustel (1949–2021)

Im Dezember erhielten wir Kenntnis davon, dass der Fachstellenleiter Jury- und Ausstellungswesen unseres Verbandes, unser Sammlerfreund Günter Feustel, sich mit dem Corona-Virus infiziert habe und im Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt werden müsse. Unsere Hoffnung, dass es ihm, den behandelnden Ärzten und dem Pflegepersonal gelingen möge, der Krankheit erfolgreich zu trotzen, erfüllte sich leider nicht. Am 20. Januar 2021 erreichte uns die schmerzliche Nachricht von seinem Tod.

Der Philatelisten-Verband Nordost verliert mit Günter Feustel einen Sammlerfreund, mit dem uns weit mehr verbunden hat als nur das Hobby Briefmarken. Gern erinnern wir uns so mancher Stunde, die wir bei philatelistischen Veranstaltungen oder privaten Treffen mit guten, anregenden Gesprächen gemeinsam verbracht haben. Seine vielseitigen Interessen und seine Offenheit für neue Eindrücke und Erfahrungen wussten wir dabei ebenso zu schätzen, wie seine Freimütigkeit und Ehrlichkeit.

Günter Feustel (re) als Juror zur Barnimphil 2018

Günter Feustel war ein leidenschaftlicher Sammler. Sein besonderes Augenmerk galt dem Themen Eisenbahn, Luftfahrt und Weltraum. Zudem widmete er sich mit Interesse historischen Ansichtskarten und postgeschichtlichen Belegen von Auerbach und Umgebung. Gleichgesinnte fand er im Verein der Briefmarken- und AnsichtskartenFreunde Auerbach/Vogtl. e. V. Als langjähriger Vorsitzender dieser Sammlergemeinschaft war Günter Feustel stets daran interessiert, unser Hobby in die Öffentlichkeit zu tragen. Werbeausstellungen, Vorträge, Großtauschveranstaltungen u. a. wurden unter seiner Leitung regelmäßig organisiert und intensiv beworben. Mit gleicher Stetigkeit kümmerte sich Sammlerfreund Feustel – selbst Juror und Aussteller – auch um das Jury- und Ausstellungswesen im Landesverband Sächsischer Philatelistenvereine e. V. und nachfolgend in unserem gemeinsamen Verband. Gewissenhaftigkeit und die Bereitschaft zu helfen, wo immer möglich, zeichneten ihn aus und trugen ihm Achtung und Anerkennung bei unserer Mitgliedern ein. Er wird uns fehlen.

Seiner Familie fühlen wir uns in Trauer verbunden.

Philatelisten-Verband Nordost e. V.
Im Namen des Vorstandes
Klaus D. Schult

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Stiftungswettbewerb zum Thema „Märchen, Fabeln, Kinderbücher“ vom 15. bis 17. Oktober in Vlotho

Im Jahr 2021 haben wieder alle jungen Briefmarkensammler bis zum 21. Lebensjahr sowie Jugendgruppen, Schulklassen und Arbeitsgemeinschaften die Gelegenheit, sich am Stiftungswettbewerb zu beteiligen. An diesem Wettbewerb können sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder der Deutschen Philatelisten-Jugend e. V. teilnehmen.

Das diesjährige Thema lautet „Märchen, Fabeln und Kinderbücher“. Die Ausstellung zum Wettbewerb wird vom 15. bis 17. Oktober 2021 zusammen mit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jungen Briefmarkenfreunde im Jugendhof Vlotho, Oeynhausener Straße 1, 32602 Vlotho durchgeführt.

Zum Wettbewerb sind themenbezogene Exponate mit jeweils 12, 24 oder 36 Blatt (Format A4 oder Albumblatt-Format) mit Briefmarken, Stempeln und sonstigem philatelistischen Material zu gestalten. Das Thema bietet viele Darstellungsmöglichkeiten. Möglich sind z. B Exponate zu:

  • Max und Moritz
  • Struwwelpeter
  • Kinderbücher von ……. (z. B. Michael Ende)

Näheres kann der Ausschreibung entnommen werden, die unter der Rubrik Stiftungswettbewerb 2021 auf der Seite der DPhJ heruntergeladen werden kann. Unter der Rubrik sind auch weitere Informationen, Hinweise und Hilfen zur Gestaltung eines passenden Exponates zu erhalten. Ferner ist dort ein Muster-Exponat zu finden.

Die Exponate müssen mit einem Anmeldeformular, das ebenfalls bei der Ausschreibung zu finden ist, schriftlich bis zum 30. April 2021 angemeldet werden. Die Anmeldeadresse lautet: Heinz Wenz, Henneystr. 35a, 54293 Trier

Die Siegerehrung findet zusammen mit der Bekanntgabe des Deutschen Mannschaftsmeisters Junger Briefmarkenfreunde am 17. Oktober 2021 um 12 Uhr im Jugendhof, Vlotho, statt. Gäste sind zum Besuch der Veranstaltung herzlich willkommen.

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Dr. Heiko Übler und Mirko Löst verstärken die Deutsche Philatelisten-Jugend

Dr. Heiko Übler aus Sulzbach-Rosenberg ist – zunächst nur kommissarisch – neuer Schatzmeister der DPhJ. Eine Nachbesetzung dieses wichtigen Amtes war notwendig geworden, nachdem der bisherige Schatzmeister, Günter Latz, im Oktober verstorben war. Als Leiter der Jungen Briefmarkenfreunde Sulzbach-Rosenberg hat er in den Jahren 2007 und 2012 die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der DPhJ durchgeführt. Im Jahr 2011 wurde seine Jugendgruppe in Zething selbst Deutscher Mannschaftsmeister.

Mirko Löst aus Königs Wusterhausen ist der neue Leiter der DPhJ-Fachstelle „Tag der Jungen Briefmarkenfreunde“ (TdJB).

Mirko Löst ist seit September 2006 bereits im Landesring Brandenburg für die Fachstelle des TdJB verantwortlich. 2017 übernahm er zusätzlich das Amt für den Landesring Berlin. Die verwaltungstechnischen Abläufe sind ihm somit bestens bekannt. Zusätzlich betreut er seit 2007 die Mitgliederverwaltung der Geschäftsstelle im Landesring Brandenburg.

Der bisherige Fachstellenleiter, Christoph Priewe, hat auf eigenem Wunsch die Leitung der Fachstelle aufgegeben. Der Vorstand der Deutschen Philatelisten-Jugend bedankt sich herzlich bei ihm für seine engagierte Arbeit bei dieser zentralen DPhJ-Werbeaktion.

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